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    Webseite für Betriebe mit 2 bis 10 Mitarbeitern

    Andre, LaunchWeb Graz06. August 20268 Min. Lesezeit

    Betriebe mit zwei bis zehn Mitarbeitern haben ein anderes Problem als Konzerne: nicht zu wenig Möglichkeiten, sondern zu wenig Zeit. Genau deshalb scheitern große Webprojekte in dieser Größe so oft – sie werden nie fertig.

    Dieser Beitrag beschreibt das schlanke Setup, das in der Praxis reicht.

    Die sieben Seiten, die genügen

    Mehr Seiten sind selten besser. Diese Struktur deckt fast jeden Kleinbetrieb ab:

    • 01Startseite: Was Sie tun, für wen, in welchem Gebiet – in den ersten drei Sekunden erkennbar.
    • 02Je eine Seite pro Hauptleistung (zwei bis fünf Stück).
    • 03Über uns: echte Fotos, echte Namen, echte Geschichte des Betriebs.
    • 04Referenzen oder Projekte mit Vorher-Nachher oder Fallbeispielen.
    • 05Kontakt: Telefon, E-Mail, Adresse, Karte, Formular, Erreichbarkeit.
    • 06Impressum und Datenschutzerklärung (rechtlich verpflichtend).
    • 07Optional: Jobs – bei Fachkräftemangel oft die meistbesuchte Unterseite.

    Die drei Sekunden, die entscheiden

    Besucher entscheiden sehr schnell, ob sie bleiben. Über dem ersten Scrollen müssen drei Fragen beantwortet sein: Was bieten Sie an, für wen, und wie erreiche ich Sie.

    Konkret heißt das: eine klare Überschrift mit Leistung und Ort, ein Satz Erklärung, eine sichtbare Telefonnummer und ein Button. Slogans wie „Ihr Partner für Qualität“ beantworten keine dieser Fragen.

    Erreichbarkeit ist wichtiger als Design

    Bei kleinen Betrieben laufen die meisten Abschlüsse über das Telefon. Die Telefonnummer gehört deshalb klickbar in den Kopfbereich jeder Seite – nicht nur ins Kontaktformular.

    Ergänzen Sie ehrliche Angaben zur Erreichbarkeit. Ein Satz wie „Rückruf in der Regel innerhalb von 30 Minuten während der Öffnungszeiten“ senkt die Hemmschwelle stärker als jede Hochglanzgrafik – vorausgesetzt, er stimmt.

    Realistischer Zeitaufwand

    Der Löwenanteil des Aufwands liegt nicht in der Technik, sondern in Ihren Inhalten: Texte, Fotos, Preisrahmen, Referenzen. Planen Sie dafür bewusst Zeit ein, sonst zieht sich das Projekt über Monate.

    • 01Inhalte sammeln: 4 bis 8 Stunden verteilt über zwei Wochen
    • 02Fotos: ein halber Tag, idealerweise Betrieb, Team und Arbeit an einem Termin
    • 03Freigaben und Korrekturen: 2 bis 3 Stunden
    • 04Laufende Pflege: 1 bis 2 Stunden pro Monat

    Die häufigsten Fehler kleiner Betriebe

    Diese Punkte kosten in der Praxis am meisten Anfragen:

    • 01Kontaktdaten nur im Impressum statt auf jeder Seite
    • 02Keine echten Fotos, dafür austauschbare Stockbilder
    • 03Leistungen als lange Aufzählung ohne eigene Unterseiten
    • 04Kein Hinweis auf das Einzugsgebiet – Interessenten aus dem Umland wissen nicht, ob Sie kommen
    • 05Formulare mit zu vielen Pflichtfeldern
    • 06Seit Jahren nichts aktualisiert – veraltete Preise, Öffnungszeiten oder Teammitglieder

    Häufige Fragen

    Reicht für einen Kleinbetrieb eine Onepager-Seite?

    Für den Start ja, für Sichtbarkeit bei mehreren Leistungen nicht. Sobald Sie zu unterschiedlichen Themen gefunden werden wollen, brauchen Sie eigene Unterseiten.

    Brauche ich einen Onlineshop?

    Nur, wenn Sie wirklich Produkte versenden. Für Dienstleister sind Anfrage und Terminbuchung deutlich wichtiger.

    Wie oft muss ich die Webseite aktualisieren?

    Ein bis zwei Stunden pro Monat genügen: neue Referenz, aktuelle Fotos, geänderte Zeiten oder Leistungen.

    Genau diesen Umfang setzen wir für kleine Betriebe um – nachzulesen auf unserer Seite zum Webdesign in Graz.

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